Aula

Die Umplanung der Box

Die sogenannte Box ist ein Stauraum für Instrumente und zugleich Umkleideraum für die Tänzer, die die Aula nutzen. Sie ist der einzige geschlossene Raum der Aula und sollte – so die Anforderung – schön, einbruchsicher und einfach zu bauen sein. Im hinteren Drittel des Gebäudes positioniert, ist die Box durch ihre Massivität nicht nur die konzeptionelle Verankerung des leicht auskragenden Daches, sondern auch sein Auflager.

Kristina Franzl

 

Tragwerk der Aula

Das Dachtragwerk der großen Aula besteht aus sechs Doppelbindern und ist eine reine Holzkonstruktion. Es wurde so geplant und gefertigt, dass man die Einzelteile am Boden vorbereiten und sie dann zur Montage hoch oben nur noch zusammensetzen musste. Trotzdem war das Richten eine große Herausforderung. Sechs große V-Stützen halten die Konstruktion an der Vorderseite, im hinteren Bereich liegen sie dagegen auf einem Holzrahmenbau auf, in dem die Lagerräume untergebracht sind.

Elisa Neubauer

 

Bahareque

Mit Lehm verfüllte Wandkonstruktionen aus horizontal und vertikal sich kreuzenden oder verflochtenen Rundhölzern, Latten oder Ästen sind in Lateinamerika weitverbreitet und vermutlich älter als der Lehmsteinbau. Siewerden bahareque, bajareque oder quincha genannt, im Deutschen spricht man von Lehmbewurf.

Andreas Sedlmeir

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142_A_sc_R _Schnitt Tragwerk_220120
212_A_dt-F_200120_Detail socle_A1
263_A_dt-W-Details Fenster _ A1
253_A_dt-W Details Decke Box_A0

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