DESIGNBUILD DAUERHAFT ETABLIEREN!

KEIN DESIGNBUILD?! NICHT MIT UNS!

Nach nur drei Jahren läuft die erfolgreiche DesignBuild-Studioreihe an der Hochschule München aus – zum Bedauern von uns, den Studierenden. Mit dem Ende des Fachgebiets für Planen und Bauen im globalen Kontext geht ein wertvoller Bestandteil unserer Ausbildung mit essentiellem Praxisbezug an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften verloren. In einem DesignBuild Studio werden in kürzester Zeit eine Unmenge an Kompetenzen vermittelt, die weit über die der Regellehre hinausreichen. Wir, die Studierenden der Hochschule München, kämpfen um den Erhalt von DesignBuild als Studio an der Hochschule München und gleichzeitig um die Verankerung in den Lehrplänen an Hochschulen und Universitäten. Dieses interdisziplinäre und interkulturelle Format ist einzigartig und muss erhalten bleiben.
Make more DesignBuild! Studierende am Spielenachmittag vor dem Architekturmuseum der TUM. Mehr hier.

NEWS

Zurzeit keine Neuigkeiten.


YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Klartext! Besucht ebenfalls unser Instagram Profil für mehr Info.
Die DesignBuild-Lehre produziert

KEINE ENTWÜRFE FÜR DIE SCHUBLADE,

sondern holt uns Studierende vom Schreibtisch in die Realität der Konstruktion und der menschlichen Interaktion. Nach Vorstudien zu den lokalen Anforderungen und dem sozialen Kontext zielen diese Master-Studios im Entwurfsprozess auf eine konkrete Umsetzung und nachhaltige Nutzung – von der ersten Ideenskizze, über Detailplanungen bis zur Fertigstellung. Darüber hinaus werden die Synergien zwischen den Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen im Austausch der Kompetenzen gefördert. Solche realitätsnahen Situationen werden im Studium zu wenig gefördert und mit seinem einzigen Studio Ableger verlieren die zwei Fakultäten einen wichtigen Baustein in der berufsnahen Ausbildung..

WERDET  JETZT  
TEIL  UNSERER  PETITION!

Wir, die Studierenden der Hochschule München, wollen gemeinsam mit EUCH um den Erhalt von DesignBuild als Studio an unserer Hochschule München kämpfen. 
In den kommenden Wochen werden wir den Mehrwert anhand der entstandenen Eindrücke des DesignBuild Projekts II in Santa Catarina Quiané des letzten Semesters aufzeigen, um damit ein Statement zu setzen.
Jetzt unterschreiben!

UNSER PROJEKT

Im Masterstudio der letzten beiden Wintersemester wurde das Zentrum für Kultur und Ökologie in Santa Catarina Quiané nahe Oaxaca in Mexiko realisiert. In zwei Bauphasen haben Studierende der Hochschule München unterstützt durch die Gemeinde und zusammen mit mexikanischen Kommiliton*innen die Gebäude geplant und in zwei Planungs– und Bauphasen mit jeweils 5 Wochen Bauzeit eigenhändig realisiert. Das neue Zentrum für Kultur und Ökologie in Santa Catarina Quiané bietet der Gemeinde Raum, ihre kulturellen Aktivitäten auszuüben und Gemeinschaft zu leben aber auch agrar-ökologische und nachhaltige Techniken zu lernen und zu testen. 
Der lokale Projektpartner die NGO CAMPO unterstützt die Gemeinde, das Zentrum mit weiteren technischen Elementen wie Zisternen und Modellgärten zu komplettieren. Erdbebengerechtes Bauen, einfache und kostengünstige Bautechnologie, die Verwendung von lokalen, ökologischen und nachhaltigen Materialien, die Beachtung von Akzeptanz und Angemessenheit aber auch die Machbarkeit waren die Leitkriterien des Entwurfes. Die Bauten bestehen aus einer tragenden Holzkonstruktion mit Ausfachungen aus Holzlamellen und Lehmsteinen und sind mit Dachplatten aus recycelten Tetrapacks gedeckt.

Zu dem Gesamtkonzept gehören eine umschlossene Aula, eine überdachte Halle, das Sanitärgebäude mit Kleinkläranlage, die Gemeinschaftsküche sowie die umschließende und verbindende Galerie. 
Das Zentrum für Kultur und Ökologie in Santa Catarina Quiané. Aula und Sanitärgebäude der ersten Bauphase, Halle und Gemeinschaftsküche aus der Zweiten. 

Eine Baustelle, viele Arbeiten. Studierende der zweiten Phase beim Bau des rückwärtigen Teils der Halle. DBM2
Ein erster Härtetest für die neue Küche. DBM2 
Das Projekt ist ein Zugewinn für alle Beteiligten: die Bevölkerung vor Ort profitiert durch die Einrichtungen, während die Masterstudierenden Kenntnisse in der Praxis gewinnen konnten. In der fünfwöchigen Bauzeit lernten sie sich auf der Baustelle zu organisieren, zu kommunizieren und auf unvorhersehbare Situationen zu reagieren.

DESIGN-WAS?

Die Lehre verwendet den Begriff DesignBuild oder auch Academic DesignBuild für Projekte, die nicht nur im theoretischen Raum bleiben, sondern mit Nutzern und Bauherren entwickelt und eigenhändig realisiert werden. Diese Lehrmethode hat in den USA Tradition. Bekannteste Beispiele sind das Jim Vlock Building Studio der Yale-University, 1967 von Charles W. Moor initiiert oder das Rural Studio in Auburn 1993 von Ruth und Samuel Mockbee gegründet. 
So wichtig wie das abbildbare Gebäude ist die Geschichte des Prozesses: Ein Prozess, der durch die Co- Produktion der Studierenden, Experten, Nutzern, Bauherren, Geldgebern und lokalen Handwerkern geprägt ist. Prozess und Ergebnis haben eine Wirkung, die über das Objekt und über den traditionellen Lehrbetrieb hinausgeht: Die Nutzer können in angemessenen Räumen lehren, lernen, arbeiten und entspannen und die Umgebung wird durch ein sinnvoll entwickeltes Gebäude moderner Architektur aufgewertet. Es dient als Beispiel für kostengünstiges Bauen mit lokalen Baustoffen und Bauweisen. 
Die Studierenden erleben ihren zukünftigen Beruf als Gesamtheit. Sie erfahren die Notwendigkeit einer präzisen Planung, die Erfolg oder Scheitern unmittelbar sichtbar macht. Sie finden in einem reellen, fremden Kontext die Qualitäten, die es ihnen ermöglichen, im Rahmen der vorhandenen Ressourcen erfolgreich zu handeln. Sie erleben, dass sie als Gemeinschaft etwas erreichen, was weit über die Summe der Möglichkeiten eines Einzelnen hinausgeht.
Die überdachte Halle für Tanz und Musik aus der zweiten Bauphase. Jedoch mehr als nur ein Ort für Tanz und Musik. DBM2
Die Galerie verbindet die Gebäude aus erster und zweiter Planungsphase -  trennt jedoch symbolisch die Plaza des Kulturzentrums zur landwirtschaftlich genutzten Umgebung. DBM1 

In Kürze erfahrt ihr hier mehr über das Projekt in Santa Catarina Quiané.

bullhorncrossmenucross-circle
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram