Projektnetzwerk


Die zweite Phase des DesignBuild-Projekts in Santa Catarina Quiané konnte nur mithilfe eines großen Netzwerks verwirklicht werden. Schon in der Vorbereitungsphase in Deutschland unterstützten uns viele mit ihrem Fachwissen im Hinblick auf das Zimmererhandwerk, das Zusammenarbeiten im Team, mit Gesundheitsberatung oder Tipps über das Filmen und Dokumentieren, aber auch mit Geld- und Materialspenden. Schon während der Planungsphase kam der Kontakt mit der Gemeinde zustande und wurden Sponsoren angefragt. Weitere Aufgaben wie zum Beispiel die Organisation von Werkzeug und Reiselogistik wurden unter den Studierenden aufgeteilt.

Ähnlich verlief die Organisation auf der Baustelle: Um sicherzustellen, dass alle zu gleichem Maß beteiligt sind und Verantwortung übernehmen können, gab es Verantwortliche beispielsweise für den Einkauf der Materialien vor Ort, die Pflege und Kontrolle der Maschinen wie auch von Ordnungsmaßnahmen in der Schlafunterkunft. Die zahlreichen beteiligten Gemeindemitglieder waren aufgrund ihres Know-hows und des großen Projektumfangs unersetzliche Partner. An zwei Samstagen wurden für sehr aufwendige und intensive Arbeiten, sogenannte tequios, organisiert, bei denen viele Personen zusammenkommen, um sich die anstehende Arbeit zu teilen. So waren teilweise knapp 50 Menschen gleichzeitig auf der Baustelle. Hierzu zählen auch die lokalen Handwerker, wie der adobe maestro, der die Lehmsteine herstellt, und der Schlosser, die – schon vom letzten Jahr bekannt – wieder engagiert werden konnten. Auf dem Bau halfen auch acht Studierende der Universidad La Salle in Oaxaca mit und wurden an den tequios von bis zu 20 weiteren interessierten Studierenden und ihren Lehrenden unterstützt.
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