Außenraum

Galerie

Die ursprüngliche Planung der Galerie musste vor Ort nochmals stark verändert werden, da einige Gegebenheiten sich anders darstellten als zuvor angenommen. Für den Anstieg zwischen der alten und der neuen Aula mit Tanzbereich wurde aufgrund der größeren Höhendifferenz ein Versuchsaufbau erstellt, um die Steigung zu testen. Auch wurden für ein durchgehend gleiches Bodenniveau der Galerie die Sockelhöhen vor Ort angepasst. Da im Bereich der Küche ein Baum den geplanten Ausbau der Galerie behinderte, entschied die Gruppe in einer Abstimmung, die Galerie um eine Achse zu kürzen und nur den Boden weiterzuführen. Da eine Schraubenlieferung ausblieb, konnte der Großteil der Galerie nur genagelt und mit zwei Schrauben pro Stütze fixiert werden. Der Boden der Galerie besteht aus gebrannten Ziegeln, wurde auf einen Trockenmörtel aus Sand und Zement aufgebracht und ebenfalls mit dieser Mischung verfugt.

Madlen Felber

 

Entwässerung

Quiané liegt in einer semiariden Klimazone. Zwischen Dezember und Juni ist es extrem trocken, während es ab Juni sintflutartige Regenfälle gibt, gegen die die Gebäude geschützt werden müssen. Um das Wasser, das das abfallende Gelände hinunterfließt, von den Fundamente fernzuhalten, wurden Drainagen gelegt: Perforierte PVC-Rohre in einem Kiesbett, ummantelt mit einem Filtervlies, führen zu einer kiesgefüllten Grube zwischen Aula und Küche. Dort kann das Regenwasser kontrolliert versickern. Regenrinnen und Fallrohre können nachträglich an Zisternen angeschlossen werden, um das Wasserzu nutzen.

Adrian Hölzel

 

Es werde Licht!

Nicht nur weil es in Quiané früh dunkel wird, sondern auch um eine Plattform für jede Art von Nutzung zu bieten, sorgten wir dafür, dass alles gut ausgeleuchtet wurde. Die Aula erhieltDeckenleuchten für Veranstaltungen jeder Art, die Küche Lichter über allen Arbeitsflächen,und die Beleuchtung der Galerie ist in erster Linie funktional und schafft zugleich eineansprechende Stimmung auf dem Gelände. Damit die neuen Baukörper optimal genutzt werden können, wurden an allen erforderlichen Stellen Steckdosen angebracht. So ist das Ensemble für jede Aktion gerüstet, lange Kabelwege werden vermieden. 

Marcus Gutmann

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